KI-Sichtbarkeit messen lassen: Kosten für Arztpraxen
Was kostet es, die KI-Sichtbarkeit Ihrer Arztpraxis messen zu lassen? Die drei Preisstufen, der Ablauf der Messung und was im Monatsbericht steht.
Die KI-Sichtbarkeit einer Arztpraxis messen zu lassen kostet bei mcmedia 49 €, 79 € oder 149 € im Monat. Der Preis hängt von der Zahl der Fragen, der geprüften KI-Dienste und der Tiefe der Auswertung ab. Die Messung stellt KI-Diensten wie ChatGPT und Perplexity regelmäßig die Fragen, die Ihre Patienten stellen, und hält fest, ob und wie Ihre Praxis genannt wird.
Offen gesagt: mcmedia verkauft diese Messung. Deshalb steht in diesem Artikel auch, wann Sie sie nicht brauchen. Den ersten Eindruck bekommen Sie kostenlos: Mit unserem 10-Minuten-Test fragen Sie ChatGPT und Perplexity selbst nach Ihrer Praxis. Dieser Artikel erklärt, wann sich eine laufende Messung lohnt, was sie kostet und was Sie dafür jeden Monat in die Hand bekommen.
Selbsttest oder Messung: Wo liegt der Unterschied?
Der Selbsttest ist eine Momentaufnahme. Sie stellen drei Fragen an einem einzigen Tag. KI-Dienste formulieren ihre Antworten aber bei jeder Anfrage neu. Dieselbe Frage kann heute Ihre Praxis nennen und morgen nicht. Aus einem einzelnen Ergebnis können Sie deshalb keinen Trend ablesen.
Eine Messung wiederholt dieselben Fragen in festen Abständen. Erst dann sehen Sie, ob eine Nennung Zufall war oder die Regel ist. Und Sie sehen, ob eine Änderung an Ihrer Website oder an Ihrem Praxisprofil etwas bewirkt hat.
Eine Faustregel: Der Selbsttest genügt, solange Sie nur wissen wollen, ob Sie überhaupt vorkommen. Eine Messung lohnt sich, wenn Sie etwas verbessern wollen und den Erfolg belegen möchten.
KI-Sichtbarkeit messen: Was kostet das?
Die Preise stehen auf unserer Seite zu GEO und KI-Sichtbarkeit. GEO heißt Generative Engine Optimization: Ihre Praxis soll in den Antworten von KI-Diensten vorkommen, nicht nur in der Trefferliste von Google. Wie sich GEO von klassischer Suchmaschinenoptimierung unterscheidet, erklärt unser Beitrag GEO statt nur SEO. Die drei Stufen unterscheiden sich im Umfang. Die Fachbegriffe aus der Tabelle erklären wir direkt darunter.
| Stufe | Preis pro Monat | Umfang laut Preisliste |
|---|---|---|
| GEO Basis | 49 € | ~25 Prompts, wöchentlich, 3 Engines: ChatGPT, Perplexity, Google-Suche (Trefferliste) |
| GEO Pro | 79 € | ~75–100 Prompts, + Sentiment, + Anteil der Nennungen gegenüber Mitbewerbern, monatliche Auswertung durch einen Menschen |
| GEO Premium | 149 € | ~200+ Prompts, Strategie-Notiz je Quartal |
Zur Umsatzsteuer: Preise gemäß § 19 UStG ohne Ausweis von Umsatzsteuer. Auf den Preis kommt also keine Umsatzsteuer hinzu. Bei jährlicher Vorauszahlung sind 2 Monate frei. Die Bedingungen der Vorauszahlung nennen wir Ihnen vor Vertragsschluss schriftlich. Die Zahlen in diesem Artikel kommen direkt aus unserer Preisliste. Maßgeblich ist die jeweils gültige Preisliste.
Was die Angaben in der Tabelle bedeuten:
- Das Zeichen „~“ heißt „etwa“. Den genauen Umfang legen wir je Stufe und Projekt fest.
- Prompts sind die Fragen, die wir den KI-Diensten stellen, zum Beispiel „Welche Hausarztpraxis in Bogenhausen nimmt neue Patienten auf?“. Mehr Fragen decken mehr Leistungen, Stadtteile und Formulierungen ab.
- Engines sind die KI-Dienste, die wir befragen, zum Beispiel ChatGPT und Perplexity. Die Zahl je Stufe steht in der Tabelle.
- Sentiment beschreibt, ob eine Nennung positiv, neutral oder negativ klingt.
- Competitor-SOV (Share of Voice) zeigt, welchen Anteil der Nennungen Ihre Wettbewerber im Vergleich zu Ihnen bekommen.
- Monatliche Auswertung durch einen Menschen (ab Stufe Pro) heißt: Ein Mensch liest die Antworten einmal im Monat selbst durch, nicht nur eine Software.
- Strategie-Notiz je Quartal (Stufe Premium) ist eine kurze schriftliche Empfehlung zum weiteren Vorgehen.
Wie viele Fragen Sie brauchen, hängt davon ab, wie viele Leistungen, Standorte und Stadtteile die Messung abdecken soll. Eine Einzelpraxis mit einem klaren Schwerpunkt kommt mit weniger Fragen aus als eine Praxis mit mehreren Ärzten, Standorten oder Schwerpunkten.
Wie läuft die Messung ab?
- Fragen festlegen. Wir sammeln mit Ihnen die Fragen, die Patienten wirklich stellen: nach Fachrichtung, Leistung, Stadtteil, Sprechzeiten oder Kassenzulassung. Ihr Beitrag: Sie nennen uns Ihre Leistungen und Schwerpunkte und prüfen die Liste der Fragen. Ihr Praxisname steht nicht in der Frage, sonst misst man nur, ob die KI Ihren Namen kennt.
- Ausgangswert messen. Die erste Runde zeigt, wo Sie heute stehen. Das ist der Wert, an dem sich jede spätere Änderung messen lässt.
- Regelmäßig wiederholen. Die Fragen laufen wöchentlich über die Dienste der gewählten Stufe. So gleichen sich einzelne Ausreißer aus.
- Monatlich berichten. Einmal im Monat bekommen Sie den Bericht mit der Entwicklung und den Rohdaten.
Die Messung arbeitet nur mit allgemeinen Fragen, so wie ein Patient sie in ein Suchfeld tippt. Patientendaten braucht sie nicht.
Was steht im Monatsbericht?
Ein guter Bericht zeigt nicht nur eine Ampel. Er zeigt, was die KI tatsächlich geantwortet hat. In unserem Bericht finden Sie:
- Die Fragen und die Antworten. Für jede Frage sehen Sie, welcher Dienst was geantwortet hat. Sie können jede Aussage nachlesen.
- Ihre Nennungen. Wie oft wurde Ihre Praxis genannt, in welchem Zusammenhang und mit welcher Beschreibung? So sehen Sie auch, ob Sprechzeiten, Adresse und Schwerpunkte richtig wiedergegeben werden.
- Die zitierten Quellen. Welche Seiten nennen die Dienste als Beleg: Ihre Website, ein Arztportal, ein Verzeichnis oder eine Zeitung? Hier sehen Sie, wo Sie ansetzen können.
- Die Wettbewerber. Wenn statt Ihrer Praxis andere genannt werden, sehen Sie, welche das sind und welche Quellen für sie sprechen (ab Stufe Pro).
- Den Verlauf. Die Kurve über mehrere Monate zeigt, ob sich etwas bewegt. Eine einzelne Woche sagt wenig.
Die Messung allein verbessert noch nichts. Sie zeigt, wo sich Arbeit lohnt, und belegt danach, ob die Arbeit gewirkt hat. Oft sind das kleine Dinge: einheitliche Praxisdaten auf Website und Portalen, eine eigene Seite je Schwerpunkt und strukturierte Daten. Strukturierte Daten sind ein maschinenlesbarer Steckbrief der Praxis im Quelltext der Website. Wie diese Hebel wirken, erklärt unser Themenbereich KI-Sichtbarkeit.
Woran Sie ein gutes Messangebot erkennen
Ob Sie mit uns oder mit einem anderen Anbieter messen: Diese Fragen helfen beim Vergleich. Stellen Sie sie auch uns.
- Sehen Sie die Rohdaten? Sie sollten jede Frage und jede Antwort nachlesen können, nicht nur einen Punktwert.
- Wird wiederholt gemessen? Eine einmalige Abfrage bleibt eine Momentaufnahme, auch wenn sie bezahlt ist.
- Stehen die Fragen fest? Nur wenn dieselben Fragen über Monate laufen, sind die Werte vergleichbar.
- Werden Quellen gezeigt? Ohne die zitierten Quellen wissen Sie nicht, wo Sie ansetzen sollen.
- Ist der Preis veröffentlicht? Ein veröffentlichter Monatspreis macht Angebote vergleichbar.
- Wie lange läuft der Vertrag? Fragen Sie nach Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist, bevor Sie unterschreiben. Bei mcmedia nennen wir Ihnen beides vor Vertragsschluss schriftlich.
- Können Sie die Daten mitnehmen? Fragen Sie, ob Sie Fragen, Antworten und Berichte behalten, wenn Sie den Anbieter wechseln.
Wann lohnt sich die Messung für eine Arztpraxis?
Die Messung lohnt sich vor allem in drei Fällen:
- Sie wollen neue Patienten für einen Schwerpunkt gewinnen, zum Beispiel für Selbstzahlerleistungen, Vorsorge oder eine Spezialsprechstunde. Fragen nach einer bestimmten Leistung lassen sich gut messen.
- Sie haben Ihre Website oder Ihr Praxisprofil überarbeitet und wollen wissen, ob die Änderung ankommt.
- In Ihrer Stadt gibt es viele Praxen Ihrer Fachrichtung. Dann kann die Nennung in der KI-Antwort mitentscheiden, wen ein Patient zuerst anruft.
Wenn Ihr Terminkalender ohnehin voll ist und Sie keine neuen Schwerpunkte aufbauen, reicht der Selbsttest einmal im Quartal. Das sagen wir Ihnen auch im Gespräch.
Für Ärzte gilt: Die Messung stellt nur Fragen an KI-Dienste und veröffentlicht nichts über Ihre Praxis. Für alles, was Sie danach auf Ihrer Website veröffentlichen, gelten weiter das Heilmittelwerbegesetz (HWG) und die Berufsordnung Ihrer Landesärztekammer. Die Werberegeln dort folgen § 27 der Musterberufsordnung (MBO-Ä). Was das konkret heißt, erklärt unser HWG-Leitfaden für Arztpraxis-Websites. Wie eine rechtssichere Praxis-Website aussieht, zeigt unsere Seite für Arztpraxen. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Im Einzelfall helfen Ihre Ärztekammer oder eine Anwältin für Medizinrecht.
Sie wollen zuerst wissen, wo Ihre Website heute steht? In der kostenlosen Standortbestimmung prüfen wir, wie sichtbar Ihre Website bei Google ist und ob Ihre Website technisch so aufgebaut ist, dass KI-Dienste wie ChatGPT und Perplexity sie lesen können. Sie bekommen eine klare Einschätzung, was zuerst zählt.
FAQ
Was kostet es, die KI-Sichtbarkeit einer Arztpraxis messen zu lassen?
Bei mcmedia kostet eine laufende Messung einen festen Monatspreis in einer von drei Stufen: Basis, Pro und Premium. Die Stufen unterscheiden sich in der Zahl der Fragen, der geprüften KI-Dienste und der Tiefe der Auswertung. Die aktuellen Preise stehen in der Preisliste unter mcmedia.io/preise/. Bei jährlicher Vorauszahlung gibt es Freimonate.
Wie oft wird gemessen?
Bei mcmedia laufen die Fragen wöchentlich. Den Bericht bekommen Sie einmal im Monat. Wiederholte Messungen sind nötig, weil KI-Dienste jede Antwort neu formulieren. Erst der Verlauf über mehrere Wochen zeigt, ob eine Nennung Zufall oder die Regel ist.
Welche KI-Dienste werden geprüft?
Die Messung prüft unter anderem ChatGPT und Perplexity. Die Zahl der Dienste je Stufe steht in der Preistabelle dieses Artikels.
Kann ich meine KI-Sichtbarkeit auch kostenlos testen?
Ja. Mit drei Fragen an ChatGPT und Perplexity bekommen Sie in zehn Minuten einen ersten Eindruck. Die Anleitung steht in unserem Artikel KI-Sichtbarkeit der Arztpraxis testen. Der Selbsttest ist eine Momentaufnahme und ersetzt keine wiederholte Messung.
Garantiert die Messung, dass ChatGPT meine Praxis empfiehlt?
Nein. Die Messung zeigt, ob und wie Ihre Praxis genannt wird, und welche Quellen die KI nutzt. Welche Praxis ein KI-Dienst nennt, entscheidet sein Modell. Seriöse Anbieter versprechen deshalb keine Platzierung.