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Steuerberater Website erstellen: Was Baukasten und Agentur kosten

Steuerberater Website erstellen: Kosten von Baukasten, Freelancer, Agentur und Mietmodell mit Quellen, dazu § 57a StBerG im Wortlaut. Stand 12.10.2026.

Aktualisiert am 8 Min. Lesezeit mcmedia
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Titelbild mit dem Titel „Steuerberater Website erstellen: Was Baukasten und Agentur kosten“ und einem stilisierten Angebot mit Preisvergleich auf dunkelblauem Grund

Eine Website für eine Steuerkanzlei kostet je nach Weg sehr Unterschiedliches. Ein Baukasten kostet laut medizinio.de 12 bis 30 € im Monat, wenn Sie selbst bauen. Für eine fertige Website nennt experte.de bei Freelancern 1.000 bis 5.000 € und bei Agenturen 1.500 bis 20.000 € einmalig. Dazu kommen Hosting und Pflege. Beim Mietmodell zahlen Sie ein Setup und einen festen Monatsbeitrag. Bei McMedia beginnt es bei 99 € im Monat plus 490 € Setup. Die Marktzahlen sind Spannen von Vergleichsseiten ohne Datumsangabe, abgerufen am 12.10.2026. Sie ersetzen kein Angebot.

Dieser Beitrag legt die Wege nebeneinander und nennt die Kosten, die im Angebot oft fehlen. Er zeigt außerdem, was für eine Steuerkanzlei berufsrechtlich zusätzlich gilt. Den Preisrahmen für alle Branchen finden Sie im Website-Kosten-Vergleich. Weitere Beiträge zum Thema stehen im Bereich Kosten. McMedia gibt keine Rechtsberatung.

Was kostet es, eine Steuerberater-Website erstellen zu lassen?

Die Tabelle zeigt nur Zahlen mit Quelle.

WegKosten laut QuelleWas Sie selbst tun
Baukasten12 bis 30 € im Monat (medizinio.de)Bauen, Texte, Rechtstexte, Pflege
Freelancer1.000 bis 5.000 € für eine fertige Website (experte.de)Abstimmung, Pflege je nach Vertrag
Agentur1.500 bis 20.000 € für eine fertige Website (experte.de)Abstimmung, Pflege je nach Vertrag
MietmodellSetup plus Monatsbeitrag, Preise siehe untenInhalte liefern und freigeben

experte.de schreibt: „Freelancer sind in der Regel etwas günstiger (zwischen 1.000 und 5.000 € für eine fertige Website) als Agenturen (zwischen 1.500 und 20.000 € für eine fertige Website), wobei die Preise von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind.“ (experte.de, Homepage erstellen lassen, ohne Datumsangabe, abgerufen am 12.10.2026). Dort heißt es auch: „Bei Agenturen in Deutschland sollten Sie mit Stundenpreisen von 80 bis 150 € rechnen.“ Die Obergrenze ist laut Quelle nach oben offen.

medizinio.de schreibt in einem Ratgeber für Arztpraxen: „Website-Baukästen (Do-it-yourself) liegen bei 12 bis 30 Euro monatlich“ (medizinio.de, Webdesign für Arztpraxen, ohne Datumsangabe, abgerufen am 12.10.2026). Die Zahl stammt nicht aus einer Untersuchung von Steuerkanzleien.

Welche Kosten stehen oft nicht im Angebot?

Fragen Sie vor jedem Auftrag nach diesen Punkten. Die Antworten gehören in die Gesamtrechnung.

  • Hosting und Domain: Sind sie im Preis enthalten, oder kommen sie jährlich dazu?
  • Pflege und Updates: Wer spielt Sicherheits-Updates ein, und was kostet das pro Jahr?
  • Änderungen: Was kostet eine neue Seite, ein neuer Mitarbeiter auf der Teamseite, eine Änderung am Impressum?
  • Rechtstexte: Wer aktualisiert Impressum und Datenschutzerklärung, wenn sich Angaben ändern?
  • Eigentum und Umzug: Gehört Ihnen die Seite? Können Sie mit ihr zu einem anderen Anbieter wechseln?

Eine Zahl für Hosting und Pflege nennen wir hier nicht. Die beiden Quellen nennen sie nicht für Steuerkanzleien, und wir haben keine belegte Zahl dazu.

Wie sieht ein Vergleich für eine Steuerkanzlei aus? Ein Beispiel

Beispiel (Demo-Kanzlei „Steuerkanzlei Brandl“, keine echte Kanzlei): Die Kanzlei möchte eine Website mit Startseite, Leistungsseiten, Teamseite und Kontakt. Sie vergleicht drei Angebote.

  • Agentur: Das Angebot liegt irgendwo in der Spanne von 1.500 bis 20.000 € einmalig (experte.de). Offen sind Hosting, Pflege und Änderungen. Die Kanzlei fragt nach der Jahressumme dafür.
  • Baukasten: 12 bis 30 € im Monat (medizinio.de). Die Kanzlei baut und pflegt selbst. Sie rechnet die eigene Arbeitszeit ein.
  • Mietmodell Starter von McMedia: 490 € Setup plus 99 € im Monat. Über 36 Monate sind das 4.054 €, ohne Add-ons und netto. Mit dem Paket Pro sind es 2.900 € Setup plus 299 € im Monat, also 13.664 € über 36 Monate.

Die Summen sind einfache Rechnungen aus den veröffentlichten Preisen (Preisseite). Preise gemäß § 19 UStG ohne Ausweis von Umsatzsteuer. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate bei Starter und 12 Monate bei Pro. Was die Pakete enthalten, steht auf der Seite Websites für Steuerberater. Starter umfasst bis zu 5 Seiten, Pro bis zu 15 Seiten mit Blog und Analytics-Report. Die Bedingungen erklärt die Seite Website mieten. Der Preisrechner rechnet Ihren Umfang durch.

Was ist beim Mietmodell geregelt?

Auf der Seite Website mieten steht: Der Beitrag deckt Hosting in Deutschland, laufende Betreuung, Updates und Support-Stunden. Nach der Mindestlaufzeit ist der Vertrag monatlich kündbar. Die Website gehört Ihnen, auch nach der Laufzeit, und Sie können mit ihr jederzeit zu einem anderen Anbieter umziehen. Die Betreuung endet mit dem Vertrag.

Template-Pakete mit fester Vorlage sind ein weiterer Weg. Die Fragen oben gelten dort genauso: Laufzeit, Pflege, Änderungen, Eigentum. Einen Vergleich beschreibt der Beitrag DATEV-Website-Alternative für Steuerkanzleien.

Was gilt für die Website einer Steuerkanzlei berufsrechtlich?

§ 57a StBerG lautet (gesetze-im-internet.de, abgerufen am 12.10.2026):

„Werbung ist nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist.“

Die Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer sagt in § 9 Abs. 1: „Steuerberater haben ihren Beruf unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben. Berufswidrige Werbung liegt insbesondere bei wettbewerbswidriger Werbung vor.“ (BStBK, Berufsordnung, PDF mit Vermerk „© Bundessteuerberaterkammer 2022“, abgerufen am 12.10.2026). Prüfen Sie, ob Ihre Kammer eine neuere Fassung veröffentlicht hat.

Für das Impressum nennt § 5 Abs. 1 DDG Informationen, die „leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen“. Für reglementierte Berufe verlangt Nr. 5 Angaben über „die Kammer, der die Diensteanbieter angehören“, „die gesetzliche Berufsbezeichnung und den Staat, in dem die Berufsbezeichnung verliehen worden ist“ und „die Bezeichnung der berufsrechtlichen Regelungen und die Angabe, wie diese Regelungen zugänglich sind“ (gesetze-im-internet.de, abgerufen am 12.10.2026). § 2 Abs. 1 Nr. 11 DL-InfoV ergänzt: „falls eine Berufshaftpflichtversicherung besteht, Angaben zu dieser, insbesondere den Namen und die Anschrift des Versicherers und den räumlichen Geltungsbereich“ (gesetze-im-internet.de, abgerufen am 12.10.2026).

Muss die Website einer Steuerkanzlei barrierefrei sein?

§ 3 Abs. 1 BFSG verlangt, dass Dienstleistungen „barrierefrei sein“ müssen. Absatz 3 sagt: „Absatz 1 gilt nicht für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen.“ Nach § 2 Nr. 17 BFSG beschäftigt ein Kleinstunternehmen „weniger als zehn Personen“ und erzielt „einen Jahresumsatz von höchstens 2 Millionen Euro“ oder hat eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Millionen Euro (gesetze-im-internet.de, § 3 und § 2, abgerufen am 12.10.2026). Viele kleine Kanzleien erfüllen diese Grenzen. Ob eine Kanzlei-Website überhaupt unter das Gesetz fällt, hängt vom Einzelfall ab. Mehr dazu im Beitrag BFSG und Kanzlei-Website.

Wie wird die Kanzlei-Website am Ort gefunden?

Der Preis der Website sagt nichts über ihre Auffindbarkeit. Google schreibt: „Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.“ und „Unternehmen mit vollständigen und korrekten Informationen werden mit größerer Wahrscheinlichkeit in den lokalen Suchergebnissen angezeigt.“ (Google Unternehmensprofil-Hilfe, abgerufen am 12.10.2026). Eine Platzierung sagt daher kein seriöser Anbieter zu. Was Sie am Google-Profil tun können, beschreibt der Beitrag Local SEO für Steuerberater. Ein laufend betreutes Profil bietet das Local SEO Paket.

FAQ: Steuerberater Website erstellen

Was kostet eine Website für eine Steuerkanzlei?

Das hängt vom Weg ab. Ein Baukasten kostet laut medizinio.de 12 bis 30 € im Monat. Eine fertige Website kostet laut experte.de bei Freelancern 1.000 bis 5.000 € und bei Agenturen 1.500 bis 20.000 € einmalig. Hosting und Pflege kommen dazu. Beim Mietmodell zahlen Sie Setup und Monatsbeitrag. Die Preise von McMedia stehen auf der Preisseite.

Darf ich als Steuerberater auf meiner Website werben?

Ja, soweit die Werbung nach § 57a StBerG sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist. § 9 Abs. 1 BOStB verlangt den Verzicht auf berufswidrige Werbung.

Welche Pflichtangaben braucht das Impressum einer Steuerkanzlei?

Name und Anschrift, Kontaktdaten, Kammer, Berufsbezeichnung mit Staat der Verleihung, berufsrechtliche Regelungen und die Angabe, wie sie zugänglich sind (§ 5 DDG), sowie Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung (§ 2 DL-InfoV).

Muss die Website meiner Kanzlei barrierefrei sein?

Kleinstunternehmen sind nach § 3 Abs. 3 BFSG ausgenommen. Das sind Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Ob Ihre Website unter das Gesetz fällt, hängt vom Einzelfall ab.

Kann mir jemand einen Platz im Google-Kartenblock zusagen?

Nein. Google schreibt, ein besseres lokales Ranking könne nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.

Quellen

Alle Quellen wurden am 12.10.2026 abgerufen.


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Dieser Beitrag gibt den Rechtsstand vom 12.10.2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. McMedia erbringt keine Rechtsdienstleistung.