Was kostet eine Website im Monat? Baukasten, Abo, Agentur
Monatliche Kosten einer Website im Vergleich: Baukasten, Agentur und das Mietmodell mit Setup, Laufzeit und Eigentum. Mit Marktzahlen und Quellen.
Eine Website kostet im Monat grob 12 bis 30 € beim Baukasten, wenn Sie selbst bauen (medizinio.de, Quellen am Ende). Eine Agentur baut die Seite als einmaliges Projekt für 1.500 bis 20.000 € (experte.de), Hosting und Pflege kommen laufend dazu. Dazwischen liegt das Mietmodell: einmal Setup, danach ein fester Monatsbeitrag mit Hosting und Betreuung. Bei mcmedia beginnt es bei 99 € im Monat plus 490 € Setup. Wie Laufzeit, Ende und Eigentum dort geregelt sind, steht auf der Seite Website mieten und weiter unten.
Dieser Leitfaden legt die drei üblichen Wege nebeneinander (Baukasten, klassische Agentur, Komplett-Service zum Festpreis) und zeigt die Posten, die unsichtbar bleiben, bis die Rechnung kommt: Hosting, Pflege, Pflichten-Updates, Migration, und die Frage, wem die Website am Ende gehört.
Der Baukasten: günstig im Einstieg, teuer in Ihrer Zeit
Ein Website-Baukasten ist der billigste Einstieg: grob 12 bis 30 € im Monat, je nach Anbieter und Funktionsumfang. So nennt es medizinio.de. Für eine einfache Präsenz, die Sie selbst pflegen und bei der Sie keine besonderen Anforderungen haben, kann das genügen.
Der Haken steht nicht auf der Rechnung: Es ist Ihre Zeit und Ihre Verantwortung. Sie bauen die Seite selbst, schreiben die Texte, optimieren die Bilder, kümmern sich um Tempo und um die Rechtstexte. Für Impressum und Datenschutzerklärung sind Sie auch beim Baukasten selbst verantwortlich, und niemand außer Ihnen schaut darauf. Und die lokale Sichtbarkeit, das Google-Unternehmensprofil, die saubere Struktur fürs Local Pack: All das müssen Sie sich selbst erarbeiten.
Baukasten heißt nicht „kostenlos”, sondern „Sie zahlen mit Arbeit statt mit Geld”. Für manche ist das der richtige Tausch. Für viele Betriebe ist die Zeit, die in einer halbfertigen Selbstbau-Seite versickert, am Ende teurer als ein fertig gebautes Ergebnis.
Die klassische Agentur: hohe Einmalkosten, unklare Folgekosten
Eine individuell gebaute Website von einer Agentur kostet als einmaliges Projekt je nach Umfang und Anspruch 1.500 bis 20.000 €. So nennt es experte.de für eine komplette Website, für Agenturen in Deutschland mit Stundenpreisen von 80 bis 150 €. Dafür bekommen Sie ein individuell gebautes Ergebnis und Gestaltungsfreiheit, die kein Baukasten bietet.
Zwei Dinge bleiben dabei oft im Dunkeln. Erstens die Folgekosten: Hosting, Wartung, Updates, Sicherheits-Patches, kleine Änderungen, meist nach Stundenaufwand abgerechnet, was die Jahresrechnung schwer planbar macht. Zweitens die Frage, wem das Ergebnis gehört und wer es pflegen kann. Wird die Seite auf einem System gebaut, das nur diese eine Agentur bedient, sitzen Sie fest: Jede Änderung läuft über sie, und ein Wechsel wird teuer.
Der Komplett-Service zum Festpreis: planbare Gesamtkosten
Das dritte Modell beantwortet genau diese Folgekosten-Frage vorab, indem es alles in eine bekannte Monatsrate gießt: Bau, Hosting, Pflege, Rechts-Updates, Monitoring. Statt einer hohen Einmalsumme plus unklarer Stundenrechnung steht ein planbarer Festpreis.
So ist auch unser Modell aufgebaut. Der Einstieg beginnt bei 99 € im Monat plus 490 € einmaligem Setup (Starter, 12 Monate Mindestlaufzeit), darüber liegen die Pakete Pro (299 € im Monat plus 2.900 € Setup) und Enterprise (699 € im Monat plus 5.900 € Setup). Im Starter-Paket stecken laut Preisseite bis zu 5 individuell gestaltete Seiten, Hosting in Deutschland (DSGVO ohne Cookies), barrierefreie Technik und 1 Stunde Betreuung im Monat. Das Client-Cockpit gehört ab dem Pro-Paket dazu. Add-ons wie das Local SEO Paket (ab 149 € im Monat) kosten extra. Welches Paket zu Ihnen passt, rechnet Ihnen unser Preisrechner in zwei Minuten transparent durch.
Website mieten oder kaufen: So funktioniert das Monatsmodell
„Im Monat“ heißt bei mcmedia: Sie zahlen einmal die Einrichtung (Setup) und danach einen festen Monatsbeitrag. Der Beitrag deckt Hosting in Deutschland, laufende Betreuung, Updates und Support-Stunden. Alle Zahlen stammen aus der veröffentlichten Preisliste, die Seite Website mieten rechnet sie als Kostenvergleich durch.
Mindestlaufzeit. Sie beträgt 12 Monate bei Starter und Pro und 24 Monate bei Enterprise. Danach ist der Vertrag monatlich kündbar. Bei 24 Monaten Laufzeit entfällt das Setup. Bei Jahresvorauszahlung sind 2 Monate geschenkt.
Was die Mindestlaufzeit insgesamt kostet. Ohne Add-ons, ohne Jahresvorauszahlung, netto: Starter über 12 Monate 1.678 € (99 € × 12 plus 490 € Setup), Pro über 12 Monate 6.488 € (299 € × 12 plus 2.900 € Setup), Enterprise über 24 Monate 16.776 € (699 € × 24, Setup entfällt). Preise gemäß § 19 UStG ohne Ausweis von Umsatzsteuer.
Was am Ende passiert. Nach der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag monatlich weiter, bis Sie kündigen. Die Betreuung endet mit dem Vertrag. Die Website gehört Ihnen, auch nach der Laufzeit, und Sie können mit ihr jederzeit zu einem anderen Anbieter umziehen.
Was extra kostet. Eine zusätzliche Seite kostet 150 € einmalig, zusätzliche Betreuungsstunden über das Paket hinaus kosten 90 € pro Stunde. Add-ons stehen mit Preis auf der Preisseite.
Der Unterschied zum klassischen Kauf: Beim Kauf zahlen Sie die Seite einmal und kümmern sich danach selbst um Hosting, Updates und Technik oder beauftragen das einzeln. Beim Mieten steckt das im Monatsbeitrag, dafür sind Sie für die Mindestlaufzeit gebunden. Was bei Ihrem Betrieb günstiger ist, rechnet der Preisrechner mit Ihrem Umfang durch.
Die Posten, die niemand nennt
Egal welcher Weg: Es gibt wiederkehrende Kosten, die in der Lockpreis-Anzeige fehlen und erst später auftauchen.
- Hosting & Domain. Beim Baukasten oft im Abo enthalten, beim Agenturprojekt häufig separat und über die Jahre eine eigene Position.
- Pflege & Updates. Eine Website ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein laufendes Werkzeug. Sicherheits-Updates, kleine Änderungen, neue Inhalte: das kostet Zeit oder Geld, dauerhaft.
- Rechts-Updates. Gesetze ändern sich. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und die Informationspflichten nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) für das Impressum sind zwei Beispiele. Wer haftet, wenn die Rechtstexte veralten? Bei der Selbstbau-Seite: Sie.
- Migration & Eigentum. Was passiert mit Ihrer Seite und Ihren mühsam aufgebauten Rankings, wenn Sie den Anbieter wechseln? Lässt sich die Seite mitnehmen, oder beginnen Sie bei null? Diese Frage entscheidet oft mehr über die echten Kosten als der Bau selbst.
Besonders der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Eine Website ist mehr wert als die Summe ihrer Pixel: Sie trägt Ihre Rankings, Ihre Inhalte, Ihre lokale Sichtbarkeit. Wer auf einem geschlossenen System gebaut hat und wechseln will, verliert im schlimmsten Fall genau das und fängt bei der Sichtbarkeit wieder bei null an. Ein fairer Anbieter baut so, dass Ihre Inhalte und Ihre Domain Ihnen gehören und ein Umzug nicht zur Geiselnahme wird. Diese Frage gehört vor den Vertragsabschluss, nicht in den Moment, in dem Sie ohnehin schon unzufrieden sind.
Was wirklich zählt: Gesamtkosten und was im Preis steckt
Die Antwort auf „Was kostet eine Website?” ist nie eine einzige Zahl. Sie ergibt sich aus drei Fragen: Was kostet sie über drei bis fünf Jahre, nicht am Tag eins? Was ist enthalten, und was bleibt an Ihnen hängen? Und was passiert, wenn Sie wechseln wollen?
Eine billige Seite, in der Ihre Zeit versickert und deren Rechtstexte veralten, ist teurer als eine etwas höhere Monatsrate, in der alles enthalten ist und jemand laufend draufschaut. Welche der drei Wege der richtige ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Entscheidend ist, dass Sie die ganze Rechnung sehen, bevor Sie unterschreiben.
Für Ihre Branche im Detail
Die Logik gilt überall; die konkreten Spannen und Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche. Wie das im Einzelnen aussieht, haben wir je Vertical durchgerechnet:
- Was eine Handwerker-Website wirklich kostet: echter Festpreis
- Praxiswebsite-Kosten 2026
- Kanzlei-Website-Kosten 2026
- Steuerberater-Website-Kosten
Die ganze Logik hinter Festpreis und Folgekosten ordnen wir im Pillar Website-Kosten gebündelt ein.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website im Monat?
Das hängt vom Weg ab. Ein Baukasten kostet laut medizinio.de 12 bis 30 € im Monat, dafür bauen und verantworten Sie die Seite selbst. Eine Agentur baut laut experte.de eine komplette Website als einmaliges Projekt für 1.500 bis 20.000 €, Hosting und Pflege kommen laufend dazu. Beim Mietmodell zahlen Sie ein Setup und einen festen Monatsbeitrag. Die Preise von mcmedia stehen im Abschnitt „Website mieten oder kaufen“ und auf der Seite Website mieten.
Was kostet eine professionelle Website 2026?
Es gibt keine einzige Zahl. Ein Baukasten kostet grob 12 bis 30 € im Monat, dafür stecken Ihre Zeit und Verantwortung darin. Für eine komplette Agentur-Website nennt experte.de 1.500 bis 20.000 € einmalig. Ein Komplett-Service zum Festpreis verteilt die Kosten auf Setup und Monatsbeitrag. Entscheidend sind die Gesamtkosten über mehrere Jahre und was im Preis enthalten ist.
Ist ein Baukasten nicht die günstigste Lösung?
Im Einstiegspreis ja, in der Gesamtrechnung oft nicht. Beim Baukasten zahlen Sie mit Arbeit statt mit Geld: Sie bauen, texten, optimieren und verantworten die Rechtstexte selbst. Die Zeit, die in einer halbfertigen Selbstbau-Seite versickert, ist am Ende häufig teurer als ein fertig gebautes Ergebnis. Impressum und Datenschutzerklärung verantworten Sie auch beim Baukasten selbst.
Was ist im Monatsbeitrag eines Komplett-Service enthalten?
Bei mcmedia deckt der Monatsbeitrag Hosting in Deutschland, laufende Betreuung, Updates und Support-Stunden. Zusätzliche Seiten, Betreuungsstunden über das Paket hinaus und Add-ons kosten extra. Was in welchem Paket steckt, steht auf der Preisseite.
Welche versteckten Kosten hat eine Website?
Die häufigsten: Hosting und Domain, laufende Pflege und Updates, Rechts-Updates bei Gesetzesänderungen (BFSG, Impressum nach DDG) und, am wichtigsten, Migration und Eigentum. Lässt sich die Seite bei einem Anbieterwechsel mitnehmen, oder beginnen Sie bei null? Diese Frage entscheidet oft mehr über die echten Kosten als der Bau selbst.
Wem gehört meine Website nach dem Bau?
Das müssen Sie vor Vertragsschluss klären. Wird die Seite auf einem System gebaut, das nur ein Anbieter bedient, sitzen Sie fest: Jede Änderung läuft über ihn, ein Wechsel wird teuer. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Inhalte, Ihre Domain und nach Möglichkeit Ihre Seite mitnehmen können. Bei mcmedia gehört die Website Ihnen, auch nach der Laufzeit.
Quellen
Alle Preise Dritter sind Orientierungswerte aus Ratgebern. Sie sind kein Angebot, und die Umfänge der Angebote unterscheiden sich.
- experte.de, „Homepage erstellen lassen“, ohne Datumsangabe auf der Seite (Freelancer, Agentur-Stundenpreise, komplette Website 1.500 bis 20.000 €): experte.de/homepage-erstellen/erstellen-lassen. Abgerufen am 12.10.2026.
- medizinio.de, Ratgeber zum Webdesign für Arztpraxen, ohne Datumsangabe auf der Seite (Baukasten 12 bis 30 €/Monat): medizinio.de/arztpraxis/praxismarketing/webdesign. Abgerufen am 12.10.2026.
- Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, § 5 DDG „Allgemeine Informationspflichten“: gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html. Abgerufen am 12.10.2026.
Wollen Sie wissen, was die richtige Lösung für Ihren Betrieb kostet, ohne Lockpreis-Überraschung? Rechnen Sie es in zwei Minuten im Preisrechner durch, sehen Sie auf der Seite Website mieten, wie Laufzeit und Eigentum geregelt sind, oder lesen Sie alle Pakete auf der Preisseite. Oder wir machen in einem kostenlosen, persönlichen Gespräch die ganze Rechnung auf. Sprechen Sie uns an. Transparente Festpreise sind Teil dessen, wofür wir mit Beweis statt Behauptung stehen.