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Was kostet eine Website 2026? Baukasten, Agentur und Komplett-Service im ehrlichen Vergleich

„Ab 49 €/Monat“ und das hohe Agenturangebot beschreiben oft dasselbe Ergebnis. Die drei Wege im Vergleich — mit realistischen Spannen und den Kosten, die niemand nennt.

9 Min. Lesezeit mcmedia
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„Was kostet eine Website?” ist die ehrlichste und zugleich meistverwässerte Frage im ganzen Webdesign. Die Antwort reicht von „nichts” über „ab 49 € im Monat” bis zu fünfstelligen Angeboten — und das Verwirrende ist: Alle drei können dasselbe Ergebnis beschreiben oder völlig verschiedene. Wer einen belastbaren Vergleich will, muss eine Ebene tiefer schauen als auf die Lockpreis-Anzeige.

Dieser Leitfaden legt die drei üblichen Wege nebeneinander — Baukasten, klassische Agentur, Komplett-Service zum Festpreis — mit realistischen Marktspannen statt Wunschzahlen. Und er zeigt die Posten, die unsichtbar bleiben, bis die Rechnung kommt: Hosting, Pflege, Pflichten-Updates, Migration, und die Frage, wem der Code am Ende eigentlich gehört.

Drei Wege, dasselbe Ziel — sehr verschiedene Rechnungen

Bevor wir über Zahlen reden, lohnt die Unterscheidung der drei grundsätzlichen Modelle. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern darin, wie viel Arbeit, Risiko und Folgekosten bei Ihnen landen.

  • Der Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace, IONOS & Co.) — Sie bauen selbst, per Monatsabo. Niedriger Einstiegspreis, dafür Ihre Zeit, Ihre Verantwortung, Ihre Rechtstexte.
  • Die klassische Agentur — individueller Bau, meist als einmaliges Projekt plus laufende Wartung nach Aufwand. Höchste Gestaltungsfreiheit, höchste Einmalkosten, oft unklare Folgekosten.
  • Der Komplett-Service zum Festpreis — Bau, Hosting, Pflege, Rechts-Updates und Monitoring in einem planbaren Paket. Ein Mittelweg, der die Folgekosten in eine bekannte Monatsrate gießt.
0 € – 5-stellig
So weit spannt sich die Antwort auf die Kostenfrage — weshalb der reine Einstiegspreis fast nichts aussagt. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die Jahre und was im Preis enthalten ist.

Der Baukasten: günstig im Einstieg, teuer in Ihrer Zeit

Ein Website-Baukasten ist der billigste Einstieg — typischerweise grob 10 bis 50 € im Monat, je nach Anbieter und Funktionsumfang. Für eine einfache Präsenz, die Sie selbst pflegen und bei der Sie keine besonderen Anforderungen haben, kann das genügen.

Der Haken steht nicht auf der Rechnung: Es ist Ihre Zeit und Ihre Verantwortung. Sie bauen die Seite selbst, schreiben die Texte, optimieren die Bilder, kümmern sich um Tempo und um die Rechtstexte. Ein fehlerhaftes Impressum oder eine fehlende Datenschutzerklärung ist genauso abmahnbar wie bei einer teuren Seite — nur dass beim Baukasten niemand außer Ihnen darauf schaut. Und die lokale Sichtbarkeit, das Google-Unternehmensprofil, die saubere Struktur fürs Local Pack: All das müssen Sie sich selbst erarbeiten.

Baukasten heißt nicht „kostenlos”, sondern „Sie zahlen mit Arbeit statt mit Geld”. Für manche ist das der richtige Tausch. Für viele Betriebe ist die Zeit, die in einer halbfertigen Selbstbau-Seite versickert, am Ende teurer als ein fertig gebautes Ergebnis.

Die klassische Agentur: hohe Einmalkosten, unklare Folgekosten

Eine individuell gebaute Website von einer Agentur kostet als einmaliges Projekt je nach Umfang und Anspruch häufig im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich, bei größeren Projekten deutlich mehr. Dafür bekommen Sie ein individuell gebautes Ergebnis und Gestaltungsfreiheit, die kein Baukasten bietet.

Zwei Dinge bleiben dabei oft im Dunkeln. Erstens die Folgekosten: Hosting, Wartung, Updates, Sicherheits-Patches, kleine Änderungen — meist nach Stundenaufwand abgerechnet, was die Jahresrechnung schwer planbar macht. Zweitens die Frage, wem das Ergebnis gehört und wer es pflegen kann. Wird die Seite auf einem System gebaut, das nur diese eine Agentur bedient, sitzen Sie fest: Jede Änderung läuft über sie, und ein Wechsel wird teuer.

Der Komplett-Service zum Festpreis: planbare Gesamtkosten

Das dritte Modell beantwortet genau diese Folgekosten-Frage vorab, indem es alles in eine bekannte Monatsrate gießt: Bau, Hosting, Pflege, Rechts-Updates, Monitoring. Statt einer hohen Einmalsumme plus unklarer Stundenrechnung steht ein planbarer Festpreis.

So ist auch unser Modell aufgebaut. Der Einstieg beginnt bei 99 € im Monat plus 490 € einmaligem Setup (Starter), darüber liegen umfangreichere Pakete für Betriebe mit mehr Ansprüchen. Im Festpreis enthalten sind die Dinge, die bei den anderen Modellen extra kosten oder bei Ihnen hängen bleiben: lokale Sichtbarkeit ab Werk, rechtssicherer Standardbau, laufende Pflege — und ein Cockpit, in dem Sie monatlich schwarz auf weiß sehen, was Ihre Seite tut. Welches Paket zu Ihnen passt, rechnet Ihnen unser Preisrechner in zwei Minuten transparent durch.

Der Vergleich der reinen Gesamtkosten über die ersten drei Jahre macht das Bild greifbar — wobei beim Baukasten die nicht eingerechnete Eigenzeit und beim Agenturprojekt die variablen Stundenkosten die Rechnung in der Praxis oft nach oben verschieben:

Größenordnung der Gesamtkosten über 3 Jahre (illustrativ, je nach Anbieter und Umfang)
Größenordnung der Gesamtkosten über 3 Jahre (illustrativ, je nach Anbieter und Umfang)
KategorieWert
Baukasten~1.080 € + Eigenzeit
Agentur (Projekt)~5.000 € + Wartung
Festpreis-Service~4.054 €

Illustrative Größenordnungen, keine garantierten Preise. Baukasten: ~30 €/Mo über 36 Monate, ohne den Wert der Eigenzeit. Agentur: niedriger vierstelliger Einmalpreis plus variable Wartung nach Aufwand. Festpreis-Service: Beispiel Starter 99 €/Mo × 36 + 490 € Setup. Tatsächliche Kosten hängen vom Umfang ab.

Ein Hinweis zum Lesen der Grafik: Der Baukasten-Balken wirkt am niedrigsten, enthält aber nicht den Wert Ihrer Arbeitszeit — und die ist im Handwerks- oder Praxisalltag knapp und teuer. Der Agentur-Balken zeigt nur den Einmalpreis; die laufende Wartung nach Stundenaufwand kommt obendrauf und schwankt. Der Festpreis-Balken ist der einzige, bei dem die Zahl auch das Ergebnis ist: gebaut, gehostet, gepflegt, rechtlich aktuell gehalten. Welcher Weg unter dem Strich der günstigste ist, hängt deshalb weniger am Listenpreis als daran, was jeweils nicht eingerechnet ist.

Die Posten, die niemand nennt

Egal welcher Weg: Es gibt wiederkehrende Kosten, die in der Lockpreis-Anzeige fehlen und erst später auftauchen.

  • Hosting & Domain. Beim Baukasten oft im Abo enthalten, beim Agenturprojekt häufig separat — und über die Jahre eine eigene Position.
  • Pflege & Updates. Eine Website ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein laufendes Werkzeug. Sicherheits-Updates, kleine Änderungen, neue Inhalte — das kostet Zeit oder Geld, dauerhaft.
  • Rechts-Updates. Gesetze ändern sich. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das Impressum richtet sich seit Mai 2024 nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz. Wer haftet, wenn die Rechtstexte veralten? Bei der Selbstbau-Seite: Sie.
  • Migration & Eigentum. Was passiert mit Ihrer Seite und Ihren mühsam aufgebauten Rankings, wenn Sie den Anbieter wechseln? Lässt sich die Seite mitnehmen, oder beginnen Sie bei null? Diese Frage entscheidet oft mehr über die echten Kosten als der Bau selbst.

Besonders der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Eine Website ist mehr wert als die Summe ihrer Pixel: Sie trägt Ihre Rankings, Ihre Inhalte, Ihre lokale Sichtbarkeit. Wer auf einem geschlossenen System gebaut hat und wechseln will, verliert im schlimmsten Fall genau das — und fängt bei der Sichtbarkeit wieder bei null an. Ein fairer Anbieter baut so, dass Ihre Inhalte und Ihre Domain Ihnen gehören und ein Umzug nicht zur Geiselnahme wird. Diese Frage gehört vor den Vertragsabschluss, nicht in den Moment, in dem Sie ohnehin schon unzufrieden sind.

Was wirklich zählt: Gesamtkosten und was im Preis steckt

Die Antwort auf „Was kostet eine Website?” ist nie eine einzige Zahl. Sie ergibt sich aus drei Fragen: Was kostet sie über drei bis fünf Jahre — nicht am Tag eins? Was ist enthalten — und was bleibt an Ihnen hängen? Und was passiert, wenn Sie wechseln wollen?

Eine billige Seite, in der Ihre Zeit versickert und deren Rechtstexte veralten, ist teurer als eine etwas höhere Monatsrate, in der alles enthalten ist und jemand laufend draufschaut. Welche der drei Wege der richtige ist, hängt von Ihrem Betrieb ab — entscheidend ist, dass Sie die ganze Rechnung sehen, bevor Sie unterschreiben.

Für Ihre Branche im Detail

Die Logik gilt überall — die konkreten Spannen und Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche. Wie das im Einzelnen aussieht, haben wir je Vertical durchgerechnet:

Die ganze Logik hinter Festpreis und Folgekosten ordnen wir im Pillar Website-Kosten gebündelt ein.

Häufige Fragen

Was kostet eine professionelle Website 2026?

Es gibt keine einzige Zahl. Ein Baukasten kostet grob 10 bis 50 € im Monat, dafür stecken Ihre Zeit und Verantwortung darin. Ein individuelles Agenturprojekt liegt häufig im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich plus variable Wartung. Ein Komplett-Service zum Festpreis beginnt bei uns bei 99 €/Monat plus 490 € Setup. Entscheidend sind die Gesamtkosten über mehrere Jahre und was im Preis enthalten ist.

Ist ein Baukasten nicht die günstigste Lösung?

Im Einstiegspreis ja, in der Gesamtrechnung oft nicht. Beim Baukasten zahlen Sie mit Arbeit statt mit Geld: Sie bauen, texten, optimieren und verantworten die Rechtstexte selbst. Die Zeit, die in einer halbfertigen Selbstbau-Seite versickert, ist am Ende häufig teurer als ein fertig gebautes Ergebnis — und ein fehlerhaftes Impressum ist auch beim Baukasten abmahnbar.

Warum ist der Festpreis-Service oft günstiger als gedacht?

Weil er die Posten enthält, die bei anderen Modellen extra kosten oder bei Ihnen hängen bleiben: Hosting, Pflege, Sicherheits- und Rechts-Updates, lokale Sichtbarkeit, Monitoring. Statt einer hohen Einmalsumme plus unklarer Stundenrechnung steht eine planbare Monatsrate. Die ehrliche Rechnung sind die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre — und da relativiert sich der scheinbar niedrigere Lockpreis schnell.

Welche versteckten Kosten hat eine Website?

Die häufigsten: Hosting und Domain, laufende Pflege und Updates, Rechts-Updates bei Gesetzesänderungen (BFSG, Impressum nach DDG) und — am wichtigsten — Migration und Eigentum. Lässt sich die Seite bei einem Anbieterwechsel mitnehmen, oder beginnen Sie bei null? Diese Frage entscheidet oft mehr über die echten Kosten als der Bau selbst.

Wem gehört meine Website nach dem Bau?

Das müssen Sie vor Vertragsschluss klären. Wird die Seite auf einem System gebaut, das nur ein Anbieter bedient, sitzen Sie fest: Jede Änderung läuft über ihn, ein Wechsel wird teuer. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Inhalte, Ihre Domain und nach Möglichkeit Ihre Seite mitnehmen können — sonst zahlen Sie den Wechselpreis später doppelt.


Wollen Sie wissen, was die richtige Lösung für Ihren Betrieb kostet — ohne Lockpreis-Überraschung? Rechnen Sie es in zwei Minuten transparent durch oder lassen Sie uns in einem kostenlosen, persönlichen Gespräch die ganze Rechnung aufmachen. Zum Preisrechner oder sprechen Sie uns an. Transparente Festpreise sind Teil dessen, wofür wir mit Beweis statt Behauptung stehen.