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Handwerkerportal oder eigene Website? Was MyHammer, Check24 & Co. wirklich kosten

MyHammer, Check24 Profis und ähnliche Portale versprechen Aufträge auf Knopfdruck. Wie das Pay-per-Lead-Modell funktioniert, wo die versteckten Kosten liegen — und warum eine eigene Website die nachhaltigere Investition ist.

9 Min. Lesezeit mcmedia
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Wer als Handwerker neue Aufträge sucht, stößt schnell auf Portale wie MyHammer, Check24 Profis oder ähnliche Vermittlungsplattformen. Das Versprechen klingt verlockend: anmelden, Profil ausfüllen, und die Anfragen kommen von selbst. Kein langsames Aufbauen einer eigenen Sichtbarkeit, kein Warten — Aufträge, sofort.

Die ehrliche Frage ist nicht, ob diese Portale Anfragen bringen. Das tun sie. Die Frage ist, was sie auf Dauer kosten — nicht nur in Euro, sondern an Abhängigkeit. Wer den Vergleich „Handwerkerportal oder eigene Website” sauber durchrechnet, kommt fast immer zu demselben Schluss: Ein Portal ist ein Werkzeug für den Moment, eine eigene Website ein Vermögenswert für die nächsten Jahre. Dieser Beitrag erklärt, warum.

Wie Handwerkerportale tatsächlich Geld verdienen

Damit man die Kosten versteht, muss man das Geschäftsmodell verstehen. Die meisten großen Vermittlungsportale arbeiten nach dem Pay-per-Lead-Prinzip: Sie bezahlen nicht für einen Auftrag, sondern für einen Kontakt. Stellt ein Kunde eine Anfrage, kaufen Sie — je nach Plattform per Einzelkauf oder im Rahmen eines Mitgliedschaftspakets — die Kontaktdaten dieses Interessenten. Ob daraus ein bezahlter Auftrag wird, ist Ihr Risiko, nicht das der Plattform.

Der entscheidende Haken steckt im Detail: Ein Lead wird in der Regel an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft. Üblich sind drei bis fünf Handwerker, die denselben Interessenten kontaktieren. Sie zahlen also für einen Kontakt, um den Sie sich anschließend mit der direkten Konkurrenz streiten — und Sie zahlen ihn auch dann, wenn der Kunde am Ende einen anderen nimmt oder gar nicht antwortet.

Wichtig zur Einordnung: Die konkreten Preise schwanken stark nach Anbieter, Gewerk und Region, und die Modelle werden regelmäßig angepasst. Eine seriöse Zahl lässt sich daher nicht pauschal nennen — prüfen Sie die aktuellen Konditionen immer direkt beim jeweiligen Portal. Das strukturelle Muster aber bleibt: Sie zahlen für die Chance auf einen Auftrag, nicht für den Auftrag selbst.

Die Rechnung, die niemand aufmacht

Stellen Sie sich die typische Woche vor. Sie kaufen mehrere Kontakte. Bei einem Teil meldet sich der Kunde gar nicht zurück. Bei einem anderen Teil sind Sie der vierte, der anruft, und der Interessent hat schon zugesagt. Übrig bleibt vielleicht ein Auftrag — für den Sie aber alle gekauften Kontakte bezahlt haben.

Rechnet man das über ein Jahr hoch, summieren sich die Kontaktkosten schnell zu einem vierstelligen Betrag — Geld, das vollständig in der Vermittlung versickert und keinen bleibenden Wert schafft. Hören Sie auf zu zahlen, hören die Anfragen am selben Tag auf. Sie haben nichts aufgebaut, nur gemietet.

Auf einem Portal mieten Sie Aufträge. Mit einer eigenen Website bauen Sie ein Werkzeug, das Ihnen gehört — und das mit jedem Monat wertvoller wird.

Genau hier liegt der blinde Fleck im Vergleich „Portal oder eigene Website”. Die Portalkosten fühlen sich klein an, weil sie in vielen kleinen Beträgen anfallen. Eine Website fühlt sich teuer an, weil sie als eine Summe sichtbar ist. Doch die Website ist eine einmalige Investition mit überschaubaren laufenden Kosten, die über Jahre arbeitet — die Portalgebühren sind eine Dauerbelastung, die nie aufhört und nie etwas hinterlässt.

Was Sie auf einem Portal nicht bekommen

Neben den reinen Kosten gibt es drei Dinge, die ein Portal seiner Natur nach nicht leisten kann — und die für einen Handwerksbetrieb auf Dauer den Unterschied machen.

Sie bauen keine eigene Marke auf

Auf einem Portal sind Sie eine Zeile in einer Liste, sortiert nach den Regeln der Plattform. Der Kunde erinnert sich an „das Portal”, nicht an Ihren Betriebsnamen. Eine eigene Website mit echten Projektfotos, klaren Leistungen und Ihren Bewertungen baut dagegen genau das auf, wovon Handwerksbetriebe seit jeher leben: einen Namen, den man weiterempfiehlt.

Sie zahlen auch für Kunden, die Sie ohnehin gefunden hätten

Ein Teil der Portalanfragen kommt von Menschen, die Sie über eine gute eigene Sichtbarkeit kostenlos erreicht hätten — über die lokale Google-Suche und Ihr Google-Unternehmensprofil. Wer im Local Pack steht, bekommt Anrufe direkt, ohne Kontaktgebühr. Wie dieses lokale Fundament funktioniert, beschreibt der Leitfaden zum Local Pack für Handwerker. Über ein Portal zahlen Sie für Reichweite, die Sie sich mit der richtigen Aufstellung selbst aufbauen.

Sie geben die Kundenbeziehung aus der Hand

Die Anfrage läuft über das Portal, die Kommunikation oft auch. Der Kunde ist erst einmal Kunde des Portals — und beim nächsten Mal landet er wieder dort, nicht direkt bei Ihnen. Eine eigene Website mit direkt wählbarer Telefonnummer und einem kurzen Kontaktformular holt diese Beziehung zu Ihnen zurück.

94 %
der Handwerksbetriebe nutzen bereits eine eigene Website (Bitkom-Studie „Digitalisierung des Handwerks 2025“, n=504) — wer hier nur ein vernachlässigtes Schild stehen hat, schiebt seine Sichtbarkeit an kostenpflichtige Portale ab.
Bitkom, Digitalisierung des Handwerks 2025 (n=504)

Die Bewertungen gehören dem Portal, nicht Ihnen

Bewertungen sind im Handwerk bares Vertrauen — und auf einem Portal sammeln Sie sie im Garten des Portals. Wechseln Sie die Plattform oder steigen Sie aus, bleiben die mühsam erarbeiteten Sterne dort zurück. Bewertungen, die Sie über Ihr eigenes Google-Unternehmensprofil sammeln, gehören dagegen Ihrer Außendarstellung dauerhaft und wirken auf jeder lokalen Suche, nicht nur innerhalb einer Plattform.

Wann ein Portal trotzdem sinnvoll sein kann

Damit der Vergleich fair bleibt: Es gibt Situationen, in denen ein Portal seinen Platz hat. Wer gerade gegründet hat und kurzfristig die Auftragsbücher füllen muss, kann ein Portal als Überbrückung nutzen, solange die eigene Sichtbarkeit noch wächst. Auch wer ein sehr spitzes, seltenes Gewerk anbietet, findet über eine breite Plattform manchmal Anfragen, die lokal kaum zustande kämen.

Der Fehler ist nicht, ein Portal zu nutzen. Der Fehler ist, es als Dauerlösung zu behandeln und die eigene Sichtbarkeit darüber zu vernachlässigen. Ein Portal sollte die Brücke sein, während Sie das eigene Fundament bauen — nicht der Ersatz dafür.

Die eigene Website als Vermögenswert

Der Kern des Unterschieds lässt sich in einem Satz fassen: Auf einem Portal sind Sie Mieter, mit einer eigenen Website sind Sie Eigentümer. Eine gut gebaute Website kostet einmalig und arbeitet danach jahrelang für Sie — sie wird gefunden, wenn jemand in Ihrer Stadt nach Ihrem Gewerk sucht, sie zeigt Ihre Projekte, sie nimmt Anrufe entgegen, und sie kostet pro neuem Kunden mit der Zeit immer weniger, statt immer wieder denselben Preis pro Kontakt.

Hinzu kommt, dass eine eigene Seite auch in der KI-Suche eine Rolle spielt. Immer mehr Menschen fragen einen Assistenten wie ChatGPT nach einem Betrieb in ihrer Nähe. Diese Systeme ziehen ihre Antworten aus sauber strukturierten, eigenständigen Quellen — nicht aus Ihrem Eintrag in einer Portalliste. Wie Sie hier auftauchen, behandelt der Leitfaden zur KI-Sichtbarkeit für Handwerker.

Was eine eigene Website kostet und warum ein transparenter Festpreis dem Mietmodell überlegen ist, rechnet der Beitrag zu den Website-Kosten für Handwerker im Detail durch. Und falls Ihre bestehende Seite zwar existiert, aber keine Aufträge bringt, lohnt der Blick darauf, warum eine Handwerker-Website keine Kunden bringt — denn eine vernachlässigte eigene Seite ist oft genau der Grund, warum Betriebe überhaupt erst an Portale geraten.

Ein einfacher Maßstab hilft bei der Entscheidung: Rechnen Sie zusammen, was Sie in den letzten zwölf Monaten an Kontaktgebühren und Mitgliedsbeiträgen gezahlt haben. Bei vielen Betrieben übersteigt diese Summe bereits die einmaligen Kosten einer ordentlich gebauten Website — nur dass das Portalgeld weg ist und die Website geblieben wäre. Wer diese Rechnung einmal nüchtern aufmacht, sieht den Unterschied zwischen Miete und Eigentum sofort.

Bei McMedia bauen wir Handwerker-Websites, die genau das leisten, wofür man sonst dauerhaft an Portale zahlt: gefunden werden in der lokalen und KI-gestützten Suche, Vertrauen aufbauen über echte Projekte und Bewertungen, und Anfragen direkt zu Ihnen leiten — zum Festpreis, ohne Kontaktgebühren, ohne dass die Anfrage jemand anderem gehört.

Häufige Fragen

Handwerkerportal oder eigene Website — was lohnt sich mehr?

Auf lange Sicht fast immer die eigene Website. Ein Portal verursacht laufende Kontaktkosten, die nie aufhören und keinen bleibenden Wert schaffen — Sie mieten den Zugang zu Anfragen. Eine eigene Website ist eine einmalige Investition mit geringen laufenden Kosten, die über Jahre arbeitet, eine eigene Marke aufbaut und die Kundenbeziehung bei Ihnen behält. Ein Portal kann als kurzfristige Überbrückung sinnvoll sein, ersetzt das eigene Fundament aber nicht.

Was kostet ein Lead bei MyHammer oder Check24 Profis?

Die meisten Portale arbeiten nach dem Pay-per-Lead-Modell: Sie zahlen pro Kontaktanfrage, unabhängig davon, ob ein Auftrag daraus wird. Die konkreten Beträge schwanken stark nach Anbieter, Gewerk, Region und Auftragsvolumen und werden regelmäßig angepasst — verlässliche Zahlen nennt nur das Portal selbst. Strukturell wichtig: Ein Lead wird meist an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft, sodass Sie für denselben Kontakt mit der Konkurrenz konkurrieren.

Bekomme ich über eine eigene Website überhaupt genug Anfragen?

Ja, wenn sie richtig aufgestellt ist. Der größte Hebel für lokale Anfragen ist ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil in Verbindung mit einer schnellen, auffindbaren Website, die konkrete Leistungen und das Einzugsgebiet benennt. Viele Anfragen, für die Betriebe auf Portalen Kontaktgebühren zahlen, kämen über diese kostenlose lokale Sichtbarkeit ohnehin herein.

Kann ich ein Portal und eine eigene Website parallel nutzen?

Ja, und das ist oft die vernünftigste Lösung in der Aufbauphase. Bauen Sie zuerst Ihr eigenes Fundament — Google-Profil, Bewertungen, Website — und nutzen Sie ein Portal gezielt als Überbrückung oder für Auftragsspitzen. So tragen die Portalgebühren nur dort etwas bei, wo sie zusätzlich Wirkung haben, statt Ihr einziger und teuerster Kanal zu sein.

Gehört mir die Kundenanfrage über ein Portal?

Nein. Bei einer Portalanfrage ist der Interessent zunächst Kunde der Plattform. Die Anfrage und oft auch die Kommunikation laufen über das Portal, und beim nächsten Bedarf landet der Kunde wieder dort statt direkt bei Ihnen. Eine eigene Website mit direkt wählbarer Nummer und kurzem Kontaktformular holt diese Beziehung zu Ihnen zurück.


Sie zahlen monatlich für Portal-Kontakte und fragen sich, ob es auch anders geht? Wir schauen uns Ihre aktuelle Sichtbarkeit an — Google-Profil, eigene Seite, lokale Auffindbarkeit — und sagen Ihnen in einem kostenlosen, persönlichen Website-Audit, wo Sie sich die Kontaktgebühren mit einer eigenen Aufstellung sparen können. Ehrlich gerechnet, ohne Verkaufsdruck. [Schreiben Sie uns für Ihren Website-Audit.]