Kanzlei-Website-Relaunch: die alte WordPress-Visitenkarte rechtssicher modernisieren
Kanzlei-Website-Relaunch ohne Honorarverlust: ehrliche Bestandsaufnahme, saubere Migration, Rechtsgebiet-Landingpages und rechtssichere Bauweise. So modernisieren Si
Die Website Ihrer Kanzlei ist sieben Jahre alt. Sie wurde damals von einer Agentur in WordPress gebaut, lief eine Weile sauber, und dann fing das übliche Spiel an: Plugin-Updates, die etwas kaputt machten. Ein Theme, das nicht mehr gepflegt wird. Ein Kontaktformular, das seit Monaten ins Leere läuft, ohne dass es jemand gemerkt hat. Auf dem Smartphone wirkt die Seite gedrungen, die Telefonnummer lässt sich nicht antippen, und das Stockfoto im Header zeigt eine Justitia-Statue, die exakt so aussieht wie auf hundert anderen Kanzleiseiten auch.
Das eigentliche Problem ist nicht das Aussehen. Es ist, dass die Seite still teurer wird, als Ihnen lieb ist: Mandanten, die nicht anrufen, weil die Seite langsam und unübersichtlich ist. Abmahnrisiken durch veraltete Pflichtangaben. Und ein laufender Wartungsaufwand, der nie auf Ihrem Tisch landet, weil niemand zuständig ist.
Ein Kanzlei-Website-Relaunch zum Modernisieren lohnt sich also fast immer. Die Frage ist nur, wie Sie ihn durchziehen, ohne dabei Honorar, Rankings und Vertrauen zu verlieren. Dieser Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch einen ehrlichen Relaunch — von der Bestandsaufnahme bis zur rechtssicheren Bauweise.
Erst messen, dann reißen: die ehrliche Bestandsaufnahme
Der teuerste Fehler beim Relaunch ist, die alte Seite emotional abzuwerten und blind etwas Neues zu bauen. Bevor Sie irgendetwas anfassen, brauchen Sie einen nüchternen Befund. Vier Dinge gehören geprüft.
1. Ladezeit und Core Web Vitals
Google misst die Nutzererfahrung über die sogenannten Core Web Vitals. Der wichtigste Wert ist der Largest Contentful Paint (LCP) — die Zeit, bis der größte sichtbare Inhalt geladen ist. Google nennt einen LCP unter 2,5 Sekunden „gut”, zwischen 2,5 und 4 Sekunden „verbesserungsbedürftig” und über 4 Sekunden „schlecht” (Google Search Central). Laut dem Web Almanac 2025 erreichen nur rund 62 % der mobilen Seiten einen guten LCP-Wert — mobile Seiten schneiden hier deutlich schlechter ab als Desktop (Web Almanac 2025, Performance).
Das ist für Kanzleien relevant, weil die meisten Mandanten heute mobil suchen. Eine WordPress-Seite mit schwerem Theme, Slider-Plugin und unkomprimierten Stockfotos liegt erfahrungsgemäß deutlich über diesen Schwellen. Messen Sie den Ist-Zustand mit Googles PageSpeed Insights, am besten getrennt für mobil und Desktop. Notieren Sie die Zahlen. Sie sind Ihr Vorher-Wert.
2. Mobile Tauglichkeit
Google indexiert seit Jahren mobile-first — die mobile Version Ihrer Seite ist die maßgebliche. Prüfen Sie konkret: Lässt sich die Telefonnummer mit einem Tippen wählen? Ist der Text ohne Zoomen lesbar? Passt das Kontaktformular auf den Bildschirm, oder schiebt es sich seitlich aus dem Bild? Sind die Touch-Ziele groß genug? Eine Seite, die am Desktop ordentlich aussieht und am Smartphone hakt, verliert genau die Mandanten, die Sie eigentlich erreichen wollen.
3. Berufsrechts- und Pflichtangaben-Check
Hier wird es für Kanzleien ernster als für die meisten anderen Branchen. Die Anbieterkennzeichnung steht seit dem Digitale-Dienste-Gesetz in § 5 DDG (vormals § 5 TMG, inhaltlich weitgehend unverändert, gesetze-im-internet.de). Für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte kommen berufsrechtliche Angaben hinzu, die regelmäßig veraltet oder unvollständig sind:
- die gesetzliche Berufsbezeichnung („Rechtsanwalt”, verliehen in der Bundesrepublik Deutschland) und der verleihende Staat,
- die zuständige Rechtsanwaltskammer,
- die berufsrechtlichen Regelungen mit Fundstelle (BRAO, BORA, RVG, FAO, CCBE) — ein Link auf den Volltext genügt,
- bei bestehender Berufshaftpflichtversicherung Name und Anschrift des Versicherers sowie der räumliche Geltungsbereich.
Die Rechtsanwaltskammer München fasst diese Informationspflichten übersichtlich zusammen (RAK München). Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Datenschutzerklärung noch zum tatsächlich eingesetzten Technik-Stack passt — ein Punkt, auf den wir gleich zurückkommen.
4. Das veraltete Justitia-Klischee
Das ist kein juristisches, sondern ein Vertrauensproblem. Die gespiegelte Glasfassade, der Füllfederhalter auf dem Vertrag, die Justitia mit Waage — diese Bilder signalisieren genau eines: austauschbar. Ein Mandant, der zwischen drei Kanzleien wählt, entscheidet auch über solche Signale. Eine modernisierte Kanzlei-Website zeigt echte Menschen, echte Räume, einen klaren Schwerpunkt. Sie muss nicht verspielt sein, sondern konkret.
Migration ohne Honorarverlust: die Rankings mitnehmen
Der häufigste Schaden bei einem Relaunch entsteht nicht durch das neue Design, sondern durch eine schlampige Migration. Eine Seite, die seit Jahren online ist, hat in der Regel ein paar gut rankende Unterseiten — etwa zu einem Spezialthema, zu dem Sie zufällig den besten Artikel im Umkreis geschrieben haben. Wenn diese URLs beim Relaunch verschwinden oder ihre Adresse ändern, ohne dass eine Weiterleitung gesetzt wird, fällt das Ranking auf null.
Eine saubere Migration läuft so:
- Bestand erfassen. Alle vorhandenen URLs auflisten und prüfen, welche davon Besucher und Rankings bringen.
- Weiterleitungen planen. Für jede alte URL, die im neuen Aufbau eine andere Adresse bekommt, eine 301-Weiterleitung auf das passende neue Ziel. Nicht pauschal alles auf die Startseite — das wertet Google ab.
- Inhalte mitnehmen. Gute Texte werden übernommen und überarbeitet, nicht weggeworfen. Substanz, die jahrelang Vertrauen aufgebaut hat, ist Kapital.
- Nach dem Livegang messen. In der Google Search Console beobachten, ob Seiten korrekt indexiert werden und ob die Klickzahlen stabil bleiben.
Wenn Sie diese vier Schritte ernst nehmen, verlieren Sie beim Umzug in der Regel keine Sichtbarkeit. Eine technisch schnellere, sauber weitergeleitete Seite hat zudem bessere Voraussetzungen, sich über die Zeit zu verbessern — das ist ein Erfahrungswert, kein garantierter Effekt. Der Unterschied zwischen einem Relaunch, der Sie Mandate kostet, und einem, der Ihnen welche bringt, entscheidet sich genau an dieser Sorgfalt.
Rechtsgebiet-Landingpages statt Bauchladen
Die meisten alten Kanzleiseiten haben eine einzige Seite „Leistungen”, auf der acht Rechtsgebiete in einer Aufzählung stehen. Das ist aus zwei Gründen schwach: Google kann die Seite zu keinem einzelnen Thema sauber ranken, und ein Mandant mit einem konkreten Problem findet sich darin nicht wieder.
Die bessere Struktur ist eine eigene Landingpage pro Schwerpunkt. Wer auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, bekommt eine vollwertige Seite zu Arbeitsrecht — mit den konkreten Fragen, die Mandanten stellen, dem Ablauf einer Erstberatung, typischen Fällen und einem klaren nächsten Schritt. Diese Seite kann zu „Anwalt Arbeitsrecht [Ihre Stadt]” ranken, weil sie thematisch eindeutig ist. Eine Sammelseite hat dafür deutlich schlechtere Voraussetzungen.
Wichtig ist Ehrlichkeit beim Zuschnitt: Bauen Sie Landingpages nur für die Gebiete, in denen Sie wirklich Tiefe haben. Drei starke, glaubwürdige Schwerpunktseiten wirken überzeugender als acht dünne. Und sie zahlen direkt auf das ein, was am Ende zählt — qualifizierte Anfragen von Menschen, die genau Ihr Thema suchen.
Rechtssicher gebaut: BFSG, DSGVO und Hosting in Deutschland
Eine modernisierte Kanzlei-Website muss nicht nur schnell und auffindbar sein, sondern auch sauber gebaut. Drei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Barrierefreiheit nach dem BFSG — der ehrliche Stand
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das den European Accessibility Act in deutsches Recht umsetzt (IHK München). Und hier ist die wichtige, oft verschwiegene Differenzierung: Für viele kleine Kanzleien gilt eine Ausnahme.
Das BFSG betrifft den Verbraucherbereich. Es gibt eine Ausnahme für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen — also weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz. Eine reine Informations- und Kontaktseite einer kleinen Kanzlei fällt damit häufig nicht unter die zwingende Barrierefreiheitspflicht. Pflichtig wird es vor allem dann, wenn Privatpersonen über die Seite unmittelbar digital etwas buchen oder abschließen können — etwa direkt buchbare Beratungstermine oder Beratungsprodukte (Anwaltsblatt).
Wir halten das trotzdem für relevant. Erstens kann sich Ihre Kanzlei vergrößern oder Online-Buchung einführen, und dann greift die Pflicht. Zweitens ist eine barrierefrei gebaute Seite schlicht eine bessere Seite — gut lesbar, klar strukturiert, mit ordentlichen Kontrasten und tastaturbedienbar. Drittens überschneidet sich Barrierefreiheit stark mit gutem technischem Bauen und damit mit den Core Web Vitals. Wer BFSG-fähig baut, statt nur das gesetzliche Minimum zu treffen, modernisiert seine Kanzlei-Website zukunftssicher — unabhängig davon, ob die Pflicht heute schon zwingend greift.
DSGVO-konform: der Google-Fonts-Klassiker
Ein Detail, das auf erstaunlich vielen Anwaltsseiten falsch gemacht wird, sind dynamisch eingebundene Google Fonts. Bei der dynamischen Einbindung wird die Schrift bei jedem Seitenaufruf von einem Google-Server nachgeladen — und dabei die IP-Adresse des Besuchers an Google übertragen. Das Landgericht München I entschied am 20. Januar 2022 (Az. 3 O 17493/20), dass diese Übertragung ohne Einwilligung gegen die DSGVO verstößt, und sprach dem Kläger 100 Euro Schadensersatz zu (Kanzlei Plutte).
In der Folge rollte eine Abmahnwelle durch das Netz. Spätere Gerichtsentscheidungen stuften viele dieser Massenabmahnungen als rechtsmissbräuchlich ein (shopbetreiber-blog.de). Trotzdem bleibt die technische Lehre eindeutig und einfach umzusetzen: Schriften lokal einbinden, statt sie dynamisch von Google zu laden. Eine sauber gebaute Seite hat dieses Problem gar nicht erst. Dasselbe Prinzip gilt für eingebettete Karten, Videos und Tracking — alles, was Daten an Dritte sendet, gehört bewusst geprüft.
Hosting in Deutschland
Wo Ihre Seite und die Daten Ihrer Besucher liegen, ist für eine Kanzlei keine Nebensache. Hosting in einem deutschen Rechenzentrum vereinfacht die datenschutzrechtliche Bewertung, weil Datenübermittlungen in Drittländer (DSGVO Kapitel V) entfallen — vorausgesetzt, auch der Betreiber des Rechenzentrums unterliegt allein deutschem beziehungsweise EU-Recht und nicht zusätzlich dem Zugriff einer Muttergesellschaft in einem Drittland. Ein deutscher Serverstandort allein genügt also nicht; entscheidend ist, dass keine Daten in ein Drittland gelangen oder einem Drittland-Zugriff ausgesetzt sind. Sauber gelöst ist das ein Argument, das Sie Ihren Mandanten gegenüber gut vertreten können — und ein Vertrauenssignal: Wer beim eigenen Webauftritt sorgfältig mit Daten umgeht, dem trauen Mandanten auch ihre Akte zu.
Betreut statt selbst gewartet: ein Ansprechpartner statt Plugin-Pflege
Hier liegt der eigentliche Bruch zur alten WordPress-Welt. Das klassische Modell lautet: Agentur baut, Agentur geht, und ab dann sind Sie für die Updates zuständig — oder vergessen sie, bis etwas kaputt ist. Plugin-Wartung gehört nicht in eine Kanzlei. Sie haben Mandate zu bearbeiten.
Das Gegenmodell ist eine betreute, technisch schlanke Seite mit einem festen Ansprechpartner. Keine zwölf Plugins, die monatlich aktualisiert werden müssen. Keine Sicherheitslücken, die im Hintergrund aufgehen. Stattdessen eine wartungsarme Bauweise und jemand, der erreichbar ist, wenn sich etwas ändern soll — ein neuer Schwerpunkt, ein neuer Kollege, eine angepasste Pflichtangabe.
Genau dieses Modell verfolgt McMedia: lokal sichtbare, rechtssicher gebaute Kanzlei-Websites zum Festpreis, dauerhaft betreut. Die Arbeit dahinter wird sichtbar gemacht. Über ein Cockpit sehen Sie wöchentlich, was passiert ist — wie sich Ladezeit und Sichtbarkeit entwickeln, welche Anfragen über die Seite kamen, was an der Seite getan wurde. Beweis statt Behauptung. Das ist kein Akquise-Versprechen, sondern der laufende Gegenwert, der eine Modernisierung von einem Einmalprojekt unterscheidet. Der Einstieg liegt bei 99 € im Monat plus 490 € einmalig für die Einrichtung; ein eigenes Redaktionssystem zum selbst Pflegen von Inhalten ist ab dem Pro-Paket dabei.
Die drei Maßstäbe, an denen sich eine modernisierte Kanzlei-Website messen lassen muss, bleiben dieselben: gefunden werden, rechtssicher gebaut sein und Beweis statt Behauptung liefern.
Häufige Fragen zum Kanzlei-Website-Relaunch
Verliere ich beim Relaunch meine Google-Rankings?
Nicht, wenn die Migration sauber gemacht wird. Der entscheidende Schritt sind 301-Weiterleitungen: Jede alte URL, die im neuen Aufbau eine andere Adresse bekommt, wird gezielt auf das passende neue Ziel weitergeleitet — nicht pauschal auf die Startseite. Wenn dieser Schritt unterbleibt, fallen einzelne Seiten tatsächlich aus dem Index. Wird er sorgfältig gemacht und nach dem Livegang in der Google Search Console kontrolliert, bleibt die Sichtbarkeit in der Regel erhalten. Eine schnellere, klarer strukturierte Seite hat danach bessere Voraussetzungen, sich weiterzuentwickeln — ein Erfahrungswert, keine Garantie.
Wie lange dauert ein Kanzlei-Website-Relaunch?
Das hängt vom Umfang ab — vor allem davon, wie viele Rechtsgebiet-Landingpages entstehen sollen und wie viel Bestand übernommen wird. Eine fokussierte Modernisierung mit klarer Struktur ist deutlich schneller fertig als ein Bauchladen mit zehn Unterseiten. Realistisch ist die Bestandsaufnahme der erste Schritt; erst danach lässt sich ein belastbarer Zeitplan nennen. Wichtiger als Tempo ist, dass Migration und Pflichtangaben vor dem Livegang stimmen.
Muss meine Kanzlei-Website barrierefrei nach dem BFSG sein?
Häufig nicht zwingend. Für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen — weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz — gilt eine Ausnahme. Eine reine Informations- und Kontaktseite einer kleinen Kanzlei fällt damit oft nicht unter die zwingende Pflicht. Pflichtig wird es vor allem dann, wenn Privatpersonen über die Seite unmittelbar digital buchen oder abschließen können. Sinnvoll ist barrierefreies Bauen trotzdem: Es macht die Seite lesbarer, zukunftssicher und überschneidet sich mit guter Technik. Im Zweifel klärt das eine kurze Einzelfallprüfung.
Lohnt sich der Wechsel von WordPress, oder reicht ein neues Theme?
Ein neues Theme behebt das Aussehen, nicht die Ursache. Der laufende Aufwand bei WordPress entsteht durch Plugins und Updates, die gepflegt werden müssen, und durch Sicherheitslücken, die im Hintergrund aufgehen. Wenn niemand in der Kanzlei zuständig ist, bleibt dieses Risiko bestehen — egal wie modern das Theme ist. Der sinnvollere Schnitt ist eine technisch schlanke, wartungsarme Bauweise mit festem Ansprechpartner. Dann verschwindet die Plugin-Pflege ganz, statt nur neu lackiert zu werden.
Was kostet eine modernisierte Kanzlei-Website?
Bei McMedia liegt der Einstieg bei 99 € im Monat plus 490 € einmalig für die Einrichtung. Darin enthalten ist die laufende Betreuung — Hosting, Pflege, technische Aktualität und ein Ansprechpartner. Ein eigenes Redaktionssystem zum selbst Pflegen von Inhalten ist ab dem Pro-Paket dabei. Der Unterschied zum klassischen Agenturmodell liegt im laufenden Gegenwert: Über ein Cockpit ist wöchentlich sichtbar, was an der Seite getan wurde und wie sich Ladezeit und Sichtbarkeit entwickeln.
Der nächste Schritt
Ein Relaunch beginnt nicht mit einem Design, sondern mit einem ehrlichen Befund. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre aktuelle Kanzlei-Website steht — bei Ladezeit, mobiler Tauglichkeit und Pflichtangaben — schauen wir uns das gemeinsam an und sagen Ihnen klar, was sich lohnt und was nicht. Ohne Verkaufsdruck, mit nachvollziehbaren Zahlen. Sprechen Sie uns an, und wir machen den ersten Befund.